Welche Versicherung für Vermieter wichtig sind

Welche Versicherungen braucht man als Vermieter?
Versicherungen für Vermieter - welche sind sinnvoll?

 

Wer Wohnraum vermietet, ist verantwortlich laut Bürgerlichem Gesetzbuch als Vermieter dafür Sorge zu tragen, dass sein Haus und Grundstück gefahrenfrei und in sicherem Zustand benutzt werden kann. Doch wenn ein starker Sturm, ein nicht geräumter Weg, ein Brand oder ein Streit mit dem Mieter eintritt, kann es sehr schnell ungemütlich werden.

Es besteht in Deutschland keine Pflicht für Vermieter bestimmte Versicherungen abzuschließen. Dennoch gibt es einige Versicherungen, die empfehlenswert sind, da sie große finanzielle Risiken abdecken können. Welche Versicherungen für Sie als Vermieter daher sinnvoll und empfehlenswert sind, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Welche Versicherungen sind sinnvoll für Vermieter?

Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht bzw. Gebäudehaftpflicht:

Laut Gesetz ist man dazu verpflichtet, Schadenersatzpflichtig zu sein wenn man einen Schaden verursacht hat. Im Privaten Bereich ist man in der Regel mit einer privaten Haftpflichtversicherung gegen die finanziellen Folgen geschützt. Für Vermieter reicht eine solche Versicherung nicht. Es ist ein anderer Bereich und es können ohne Einfluss des Inhabers Schäden passieren.

Ein starker Wind kann Ziegel vom Dach fallen lassen oder einen auf dem Grundstück stehenden Baum umknicken. Im Winter droht die Gefahr von Dachlawinen durch starken Schneefall auf vorbeilaufende Passanten oder parkende Autos. Bei Gegenständen muss die Reparatur oder Erstattung bezahlt werden. Gerade wenn Menschen verletzt werden kommen hohe Summen Schmerzensgeld- und sogar Rentenzahlungen zustande. Diese finanziellen Verpflichtungen werden von der Grundbesitzerhaftpflichtversicherung übernommen.

Darüber hinaus gilt diese Versicherung auch als "passiver Rechtsschutz". Sie prüft ob die Klage berechtigt ist und wehrt im Notfall die Klage gegen Sie ab.

Vermieterrechtsschutz / Rechtsschutzversicherung für Vermieter:

Mieterrechtsschutz und Vermieterrechtsschutz decken in der Regel nur Kosten für rechtliche Streitigkeiten, welche direkt mit einem Mietverhältnis zusammenhängen. Während ein Mieterrechtsschutz bereits in vielen Privatrechtsschutzpolicen enthalten ist, gibt es den Vermieterrechtsschutz nur auf Abschluss einer extra Versicherung. Mit einer Rechtsschutzversicherung für Vermieter können Sie sich von Kosten schützen, die durch Streitigkeiten über Mieterhöhungen oder die Rückzahlung einer Kaution beispielsweise enstehen.

 

Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten sind in der Regel im Rahmen der Vermieterrechtsschutzversicherung mitversichert.

Mietausfallversicherung

Nicht selten sind bei Immobilienfinanzierungen laufende Mieteinnahmen fest einkalkuliert. Doch was passiert, wenn die Einnahmen ausbleiben oder durch Vandalismus sogar noch weitere Kosten hinzukommen?

 

Geraten Sie als Vermieter an Mietnomaden, die ihre Miete gar nicht oder nur teilweise zahlen, die die Wohnung verkommen lassen und sich in einer Nacht- und Nebelaktion die nächste Bleibe suchen, dann ist das besonders ärgerlich. Denn dann müssen Sie für den Schaden aufkommen und bleiben auf den Kosten sitzen.

 

Gerade bei privaten Vermietern, die ihre Altersvorsorge mit der Immobilie sichern möchten, können Mietnomaden die Existenz bedrohen.

 

 

Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund schätzt die Rückstände in Deutschland auf rund 2,2 Milliarden Euro – Mietausfall ist ein Thema, das Vermieter zunehmend hart trifft.

 

 Eine Mietausfallversicherung schafft Abhilfe und bietet dem Vermieter den Schutz, den er braucht.


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