Gebäudeversicherung Kosten pro Jahr

Was kostet eine Gebäudeversicherung im Jahr?
Wohngebäudeversicherung Kosten pro Jahr

Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung sind variabel. Pauschal und genau kann daher der Preis für eine Gebäudeversicherung nicht genannt werden. Eine gute Nachricht: Der Versicherungsschutz muss nicht teuer sein. Leistungsstarke Angebote für das Eigenheim beginnen je nach gewählten Gefahrensschutz schon ab 120 Euro Jahresbeitrag. Keine Immobilie ist gleich und daher müssen die individuellen Besonderheiten zu versichernden Schäden berücksichtigt und erfasst werden. Um den Beitrag für eine Gebäudeversicherung zu reduzieren kann eine Selbstbeteiligung vereinbart werden. Pro Schadensfall ist dann eine bestimmte Summe aus eigener Tasche zu bezahlen. Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie mehr zu den Kosten für eine Gebäudeversicherung und welche Faktoren wichtig sind.

Jährliche Kosten für eine Gebäudeversicherung

Die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung variieren je nachdem was für eine Art die Immobilie ist und in welchem Bundesland Sie diese versichern möchten. Neben den gewählten Gefahren wie Feuer,Leitungswasser,Sturm/Hagel kann auch die Gefahr wie  Elementarschäden am Wohngebäude den Beitrag nach oben treiben. Bei der Versicherung ist Ihre Immobilie in so genannte "Zürs Zonen" also Gefahrenzonen eingeteilt. Die Versicherungsgesellschaften können für jede Postleitzahl oder einzelnen Gebieten eine gesonderte Einstufung wählen. Wenn Sie gerade auf der Suche nach einer passenden Gebäudeversicherung sind, empfehlen wir unseren kostenlosen und unverbindlichen Vergleichstest verschiedener Versicherungsgesellschaften zur Gebäudeversicherung.


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Faktoren für den preis einer wohngebäudeversicherung

Die Immobilie selbst

Gebäudeversicherung Kosten
Gebäudeversicherung Kosten

Vor Abschluss des neuen Gebäudeversicherungvertrages wird der Zustand, Baujahr und die Bauweise (z.B. Massivbau oder Fertighaus) der Immobilie genau abgefragt, um die Versicherungssumme zu bestimmen. Ist eine gehobene Ausstattung mit hochwertige Baumaterialien und Einbauten sollten diese beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung unbedingt angegeben werden. Der Gebäudewert wird durch den gleitenden Neuwert und den Baupreisindex mit Hilfe des sogenannten „Wert 1914“ berechnet. Der nächste große Faktor ist die Wohnfläche des zu versichernden Gebäudes. Wohnfläche ist ein bezeichnender Ausdruck, der neben der Grundfläche oder auch der Nutzfläche da ist.

 

Was genau als Wohnfläche definiert wird, kann man den Versicherungsbedingungen der einzelnen Anbieter entnehmen.

 

In der Regel gehört nicht die gesamte Gebäudefläche zur Wohnfläche, sondern nur:

  • Wohnräume
  • Arbeitszimmer
  • Hobbykeller
  • Wintergärten

 Die Wohnfläche eines Raumes wird in Quadratmetern angegeben. Diese erhält man durch Multiplikation der Längen- und Breitenmaße der Innenwände. Ein eckiger Raum mit einer Länge von 5 Metern und einer Breite von 6 Metern hat demnach eine Wohnfläche von 30 Quadratmetern.

 

Folgende Räume sind normalerweise außgeschlossen von der Wohnfläche

  • Terrassen
  • Kellerräume (wenn nur als reiner Nutzkeller)
  • Balkone
  • Gewächshäuser
  • Treppen
  • Dachboden

Lage der Immobilie

Lage Immobilie wichtig bei der Gebäudeversicherung
Lage Immobilie wichtig bei der Gebäudeversicherung

Wie man es auch vermuten konnte, spielt die Lage des Wohngebäudes auch eine wichtige Rolle zur Preiskalkulation einer Gebäudeversicherung. Risiken für Unwetter und Schäden in der Vergangenheit beeinflussen den Preis. Dazu teilen die Versicherer Gebiete in verschiedene Gefahrenklassen ein. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Das hohe Risiko für Überschwemmungen spielt für die Gefahrenklassen ein wichtiger Faktor. Für Hausbesitzer in besonders risikoreichen Gebieten wo Überschwemmungen etc. öfters vorkommen wird so eine Elementarversicherung unter Umständen sehr teuer und meistens gar nicht mehr angenommen. 

Leistungen und Selbstbeteiligung

Leistung Gebäudeversicherung
Leistung Gebäudeversicherung

Viele Anbieter sind auf dem Versicherungsmarkt vertreten. So sind auch die Leistungen - alle unterschiedlich. Wie soll man hier noch durchblicken? Durch unseren unabhängigen Vergleich bieten wir Ihnen eine neutrale und transparente Beratung und Angebotserstellung. Kostenlos und unverbindlich! 

Das teure Anbieter automatisch bessere Leistungen enthalten, muss nicht immer sein. Ein Vergleich von Gebäudeversicherungen zeigt, dass auch günstigere Namhafte-Anbieter durchaus mithalten können.

 

Eine Selbstbeteiligung von 250€, 500€ oder 1.000€ je Schadensfall kann den Preis durchaus reduzieren. 

 

Gerade bei sehr günstigen Gebäudeversicherungsverträgen sind Klauseln also Vertragsbedingungen enthalten, die im Schadensfalle sehr belastend sein können. Ein wichtiger Punkt ist: "Verzicht auf Einrede der groben Fahrlässigkeit". 

Sehr günstige Anbieter haben diese Leistung gar nicht oder nur bis einer bestimmten Leistungshöhe von 5.000 € versichert.  

 

Standardmäßige Gefahren wie: 

 

Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel sollten aus unserer Sicht immer versichert werden. Elementar wie Schneedruck,Erdbeben

Erdrutsch,Lawinen,Erdsenkungen,Überschwemmungen ist durchaus überlegenswert und wichtig! 

 

Die obig aufgezählten Gefahren sind wiederum in einzelne Gefahrenpunkte aufgeteilt. So zählt bei manchen Anbietern die Gefahr Leitungswasser nicht nur Leitungswasserschäden am Gebäude, sondern auch Ableitungsrohre auf dem Grundstück die durch Frost brechen. 

 


Korrekte angabe der wohnfläche wichtig

Achten Sie Ermittlung der Wohnfläche auf eine genaue und exakte Angabe. Gerade im Schadensfalle kann der Versicherer die Leistung kürzen und vom Vertrag zurücktreten. Die Folge: Sie bleiben auf dem Schaden sitzen und dies kann Existenzgefährend sein!


sanierung und renovierung

Sanierung Gebäudeversicherung
Sanierung Gebäudeversicherung

Bestimmte Umbaumaßnahmen an der Immobilie können zu einem neuen "Baujahr" führen. Dies sollten Sie immer mit dem Versicherer abklären. In der Regel bieten die Wohngebäudeversicherer bei älteren Häusern Nachlässe, wenn diese Kernsaniert oder teilweise saniert worden sind.

Achtung: Prüfen Sie genau, was der Versicherer unter „saniert“ versteht und ob die Voraussetzungen für einen entsprechenden Nachlass tatsächlich gegeben sind, da ansonsten der Versicherungsschutz gefährdet ist und der Versicherer im Leistungsfall nicht zahlen muss. Wenn Sie sich nicht sicher sind, melden Sie sich gerne mit dem Vorliegen und wir klären das gemeinsam, ob ein entsprechender Nachlass 

gegeben werden kann. 

 

Was Sie zur Kernsanierung wissen sollten, erfahren Sie >hier<

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