Bausparvertrag Vergleich 2019 - sicher ins eigenheim

Bausparvertrag günstige Zinsen sichern!
Bausparvertrag Vergleich Bausparkassen 2019

Der Bausparvertrag gehört zu einer der beliebtesten Anlageformen der Deutschen – meist mit dem Ziel, eine Immobilie zu finanzieren. Abhängig von der Tarifart kann ein Bausparvertrag aber auch als Sparanlage verwendet werden. Ein positiver Pluspunkt: Mit einem Bausparvertrag lässt sich der Traum vom Eigenheim einfach und effektiv verwirklichen. Eine Vielzahl von Angeboten und verschiedene Bauspartarife der Bausparkassen macht es jedoch nicht einfach, das passende Angebot zu finden. Ein  unabhängiger Bausparvertrag Vergleich schafft klarheit! Aktuelle Tarife und Konditionen der deutschen Bausparkassen kombiniert mit besten Angeboten erhalten Sie hier. Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie noch mehr!

Wann ist ein Bausparvertag Sinnvoll?

Kaufen oder modernisieren Sie eine Immobilie erst in einem weitem Zeitraum von 5 oder 10 Jahren, dann kann die Finanzierung über einen Bausparvertrag durchaus sinnvoll sein. Der Grund: Die Verzinsung des Bausparguthabens wird zu Vertragsbeginn festgelegt. Damit bleiben beim Bausparvertrag die Zinsen über die gesamte Vertragsdauer hinweg gleich und sind unabhängig von Zinsschwankungen. Ist der Bausparkredit dann zuteilungsreif, erhalten Sie den zuvor vereinbaren Zinssatz z.B. 1,25%. Zudem profitieren Sie von staatlichen Förderungen, die als Prämie in den Bausparvertrag einfließen. Ein Bausparvertag ist somit besonders sinnvoll, wenn künftig mit steigenden Zinsen zu rechnen ist und Sie sich mit dem Immobilienkauf noch Zeit lassen können.

Da Sie beim Bausparen zunächst ein Mindestguthabens von 30–50 % ansparen müssen, ist ein Bausparvertrag nichts für den schnellen "Abschluss für Morgen". Damit Sie den Bausparvertrag in Anspruch nehmen dürfen, müssen Sie zudem eine Mindestsparzeit von 18 Monaten einhalten. Je nach Bauspartarif kann diese kürzer oder länger ausfallen. Bei einigen Bauspartarifen ist sogar eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren möglich.

Lohnt sich Bausparen in 2019 noch?

Das renommierte Verbrauchermagazin Finanztest rechnet in seiner aktuellen Ausgabe 6/2019 nochmals nach und kommt zu dem Schluss: Bausparen lohnt sich doch, auch wenn die Zinsen weiter niedrig bleiben.

Dabei betrachtet das Magazin nicht nur die Guthabenverzinsung. Bausparverträge haben einen oft unterschätzten Vorteil: „Immobilienerwerber brauchen für ihre Finanzierung weniger Geld von der Bank. Und je kleiner das Immobiliendarlehen im Verhältnis zum Immobilienwert ist, desto niedriger ist der Zinssatz“, schreibt Finanztest.
Wer für den Immobilienkauf nur noch 60 anstelle von 90 % des Kaufpreises finanzieren muss, spart durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte beim Zinssatz. Bei einem 200.000 €-Kredit sei das bei 20 Jahren Zinsbindung „eine Zinsersparnis von rund 10.000 €“.

Kann ich einen Bausparvertrag zur Modernisierung verwenden?

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Bausparvertrag zur Modernisierung verwerden - was muss ich beachten?

Durch eine Modernisierung steigt auch der Wert Ihrer Immobilie. Das kann durch eine neue Heizung oder sonstige "Arbeiten" an der Immobilie passieren.

Die Kosten häufen sich schnell auf 20.000 € oder meistens mehr an. Mit einem Bausparvertrag lassen sich sehr gut Rücklagen für die Maßnahmen der Modernisierung bilden. Bei einer Summe von 20.000 € sparen Sie mit einem Bausparvertrag zunächst circa 40 % an, also 8.000 €. Die restlichen 12.000 € für die Modernisierung erhalten Sie dann über ein zinsgünstiges Darlehen von Ihrer Bausparkasse.

Muss ein Bausparvertrag später zum Bauen verwendet werden?

Nein. Sie haben die freie Wahl, ob Sie Ihr Geld später für den Erwerb von Wohneigentum, für die Modernisierungen oder zu einer sonstigen Investition verwendet werden soll.


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Wenn Sie nach einem passenden Bausparvertrag auf der Suche sind. Dann ist es wichtig, wenn Sie wissen, welchen Zweck der Vertrag erfüllen soll. Soll der Bausparvertrag lieber zum Finanzieren mit festgeschriebenen Kreditzinsen genutzt werden oder zum Vorsparen? Mit einem Bausparvertrag Vergleich kann der Verwendungszweck ausgewählt werden, woraufhin die entsprechenden Tarife angezeigt werden. In diesem Zusammenhang ist es möglich, schnell und einfach den passenden Bausparvertrag zu finden

und sich in Ruhe über die Produkte informieren zu können!

 

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So funktioniert das Bausparen

Beim Bausparen tun sich viele Menschen zusammen und zahlen dann gemeinsam in einen Topf ein. Das Guthaben wird gesammelt und in Form von Darlehen an Menschen die dieses Geld benötigen ausgezahlt. Der positive Effekt daraus: Dieser Kunde kann dann von diesem Darlehen sein Haus oder seine Wohnung finanzieren. Das Darlehen zahlt er in Raten mit Zinsen wieder zurück in das Guthaben der Gruppe der Sparer. Sie können sich hier einen unendlichen Kreislauf vorstellen, bei dem die Bausparkasse als Behüter des Guthabens und als Verwalter auftritt.

Die verschiedenen Phasen beim Bausparen

Generell ist Bausparen in drei Phasen aufgeteilt. Dies sind die Ansparphase, die Zuteilungsphase und die Darlehensphase.

1.ansparphase

Die Ansparphase beim Bausparvertrag verfolgt den Zwekck, nicht vorhandenes Eigenkapital für eine Baufinanzierung durch sparen aufzubauen. Das zu erreichende Ziel wird als Bausparsumme im Vertrag festgehalten. Diese Bausparsumme setzt sich aus angespartem Guthaben und aus dem von der Bausparkasse ausbezahltem Darlehen zusammen. Die Ansparphase beginnt sofort nach Abschluss des Bausparvertrages. Jeden Monat wird ein vereinbarter Betrag auf den Bausparvertrag eingezahlt. Auf einem Bausparkonto wird das Guthaben angesammelt und sogar verzinst. Über mehrere Jahre wird so ein tolles Kapital aufgebaut – solange bis zumindest die vereinbarte Mindestsparsumme erreicht ist. Erst dann kann der Bausparvertrag überhaupt in die Zuteilungsphase aufgenommen werden. Hier wird dann festgestellt, ob und wann Sie das Darlehen erhalten.

2. Zuteilungsphase

Von der Zuteilungsphase spricht man, wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist. Dieser Punkt ist erreicht, wenn das Mindestsparguthaben angespart wurde. Ab diesem Zeitpunkt besteht ein Recht auf das Bauspardarlehen. Ob und wann der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, berechnen Bausparkassen anhand einer bestimmten Bewertungszahl, die jedoch von Kasse zu Kasse unterschiedlich aufgebaut wird.

 

Grundsätzlich hängt die Zuteilung des Bausparvertrages vor allem von drei entscheidenen Punkten ab. Diese müssen am Bewertungsstichtag erfüllt sein. Erst dann kann der Bausparvertrag die Zuteilung erhalten.

 

Folgende 3 Punkte müssen erreicht sein:

  • Das Mindestsparguthaben ist erreicht.
  • Die Mindestansparzeit wurde eingehalten.
  • Die notwendige Bewertungszahl für den Bausparvertrag ist erzielt worden.

3. Darlehensphase

Durch erreichen der obigen genannten Punkte, springt der Bausparer in die letzte Stufe und erhält einen Anspruch auf das Darlehen. Dieses wird nach Zuteilung des Vertrages ausgezahlt. Sie bekommen dabei die im Bausparvertrag vereinbarte Bausparsumme ausgezahlt: Sie setzt sich zusammen aus:

  • dem bereits angesparten Guthaben inklusive der Guthabenzinsen
  • und eventuell erhaltene staatliche Förderungen wie die Wohnungsbauprämie oder die Wohn-Riester Förderung
  • Dem Darlehen in Höhe der Differenz aus Bausparsumme und Guthaben.

 

Die sogenannte Darlehensphase beginnt mit Auszahlung des Bauspardarlehens. Auszahlung und Rückzahlung finden in der Regel direkt hintereinander statt. Sobald sich die Bausparsumme auf dem Konto des Bausparvertrag-Besitzers befindet, beginnt er, den Kredit zu tilgen.


Bausparvertrag: Finanztest sagt es lohnt sich

Bausparen. Die Berechnungen zeigen: Ein Bausparvertrag kann sich sogar lohnen, wenn die Zinsen für Baukredite so niedrig bleiben wie heute. Die Bausparkassen zahlen kaum noch Zinsen aufs Guthaben – meist sogar viel weniger und dazu sind ihre Bauspardarlehen heute fast durchweg teurer als vergleichbare Immobilienkredite der Banken.Trotzdem kann sich Bausparen lohnen. Sparer, die in ein paar Jahren eine Immobilie bauen oder kaufen wollen, sichern damit einen Teil ihrer Finanzierung gegen steigende Zinsen ab. Und Finanztest-Berechnungen zeigen: Selbst wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie heute, ist die richtige Mischung aus Bank- und Bauspardarlehen einer reinen Bank-finanzierung oft überlegen.Denn ein Bausparvertrag verschafft Immobilienkäufern einen oft unterschätzten Vorteil: Sie brauchen für ihre Finanzierung weniger Geld von einer Bank. Und je kleiner das Bankdarlehen im Verhältnis zum Immobilienwert, desto niedriger ist der Zinssatz.

Hoher Zinsvorteil beim Bankdarlehen durch den Bausparvertrag

Benötigt der Käufer einer Immobilie mithilfe eines Bausparvertrags zum Beispiel nur einen Bankkredit von 60 statt 90 Prozent des Kaufpreises, sinkt der Zinssatz im Schnitt um rund 0,3 Prozent-punkte. Das bringt bei einem 200 000-Euro-Kredit mit 20 Jahren Zinsbindung eine Zinsersparnis von rund 10 000 Euro. Rechnet man diesen Vorteil ein, lohnt sich ein passender Bausparvertrag selbst bei historisch niedrigen Bauzinsen.Der Mix aus Bauspar- und Bankdarlehen eignet sich vor allem für die Finanzierung einer selbst genutzten Immobilie. Dafür dürfen Bausparkassen ihre Darlehen seit 2016 bis zum vollen Beleihungswert vergeben. Das sind in der Regel etwa 85 bis 90 Prozent des Kaufpreises. Die Bausparkassen begnügen sich außerdem mit dem zweiten Rang im Grundbuch. Es reicht, wenn das Bauspardarlehen zusammen mit der im ersten Rang eingetragenen Grundschuld für das Bankdarlehen den Beleihungswert der Immobilie nicht übersteigt.Deshalb ist ein Bauspardarlehen oft eine ideale Ergänzung, um den Kreditbedarf oberhalb von 60 Prozent des Kaufpreises abzudecken – den Bereich, den Banken meist nur gegen Zinsaufschlag mitfinanzieren. Ist die Bausparsumme hoch genug, um den benötigten Bankkredit unter 80 Prozent oder sogar auf 60 Prozent des Kaufpreises zu drücken, bekommen Bausparer den Kredit von der Bank fast immer zu einem günstigeren Zinssatz.