Finanzierung Denkmalgeschützte Immobilie

Finanzierung Denkmalgeschützte Immobilie
Denkmalgeschützte Immobilie finanzieren

Bei einer Finanzierung / Investition in eine Immobilie mit Denkmalschutz spielen drei Faktoren eine entscheidende Rolle:

1. Lage und Vermietbarkeit ( sofern keine Eigennutzung )

2. passende Baufinanzierung

3. mögliche steuerliche Vorteile / Steuerersparnissen aus den

    Sanierungskosten.

Da die Steuerersparnisse innerhalb der ersten 10 Jahre am höchsten sind, wird nach Wegfall der Steuervorteile der

tatsächliche effektive Eigenaufwand ansteigen. Idealerweise ist die Finanzierung so geplant, dass der notwendige Aufwand danach entsprechend sinkt, so dass der effektive Eigenaufwand konstant bleibt. Hier kommt es besonders darauf an, die Darlehenszinsen bzw. den laufenden ( effektiven Eigen- )Aufwand so konstant wie möglich zu halten.   

Was gibt es wichtiges zu beachten bei einer Finanzierung Denkmalschutz?

Zunächst sollte sich ein Käufer über eine Sache im Klaren sein: Wie schön die Immobilie auch erscheinen mag, langfristig liegen die Kosten für den Erhalt der Bausubstanz höher als bei anderen Objekten. Grund ist der, dass die technischen Möglichkeiten der Sanierung und Modernisierung eingeschränkt sind. Nicht alle Baustoffe sind zugelassen, wodurch oftmals preiswerte Methoden nicht anwendbar sind. Erschwerend kommt hinzu, nicht frei agieren zu können. Stattdessen muss fast jede Maßnahme zunächst von der Denkmalschutzbehörde genehmigt werden. Prinzipiell muss all dies gar nicht so schlimm sein, es kommt ganz auf die Absichten hinter dem Erwerb an. Wer sich als Eigennutzer einen Traum erfüllen möchte, kann an einer denkmalgeschützten Immobilie große Freude haben. Wer hingegen mit kleinem Budget auskommen muss, kann bei einer Denkmalschutz-Immobilie 

mit den notwendigen Sanierungsmaßnahmen schnell seine Belastungsgrenzen überschreiten.

Sind die angebotenen Objekte sehr preiswert, liegt es oft daran, dass diese Immobilien nach Abschöpfung der Steuervorteile wieder verkauft werden und / oder in absehbarer Zeit hohe Kosten für weitere Sanierungsmaßnahmen anstehen. 

 

Bei der Finanzierung sind Besonderheiten zu berücksichtigen:

* Nicht jede Bank finanziert in Denkmalschutz-Immobilien.

* Denkmalschutz-Immobilien sind nicht so leicht veräußerbar, so dass die Banken oft mit einem erhöhten Sicherheitsabschlag 

   in der Bewertung kalkulieren. Dadurch steigt der notwendige Eigenkapitalanteil ( deutlich ) an.

* Bei anstehenden Sanierungen kann oftmals das KfW-Förderprogramm „KfW Effizienzhaus Baudenkmal“ genutzt werden.

   Neben günstigen Zinsen lockt ein finanzieller Vorteil bei der Tilgung.


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Steuerliche Vorteile bei einer Denkmalgeschützen Immobilie

Abgesehen von der Tatsache, dass eine unter Denkmalschutz stehende Immobilie besonders individuell ist, gibt es noch einen weiteren Vorzug. Gemeint ist die Tatsache, einen erheblichen Teil der Kosten, die durch den Werterhalt entstehen, steuerlich geltend machen zu können. Dies gilt keineswegs nur für Vermietung denkmalgeschützter Immobilien. Auch bei Eigennutzung ist ein steuerlicher Vorteil gegeben.