Riester Rente - Beratung & Vergleich 2019

Riester-Rente im Vergleich 2019 Test
Riester-Rente im Vergleich 2019 Test

Wohn-Riester oder auch Riester-Rente gennannt ist ein Erfolgsmodell.

Die Verbraucherschützer von Stiftung Warentest haben wieder bekräftigt:

Die Riester-Rente wurde im Jahre 2002 anerkannt und eingeführt. Gründe hierfür sind, dass die Rentenversicherung auch noch für jüngere Menschen bezahlbar ist, bekam die die Regierung die Idee, dass Rentenniveau zu minimieren. Die dadurch entstehende Versorgungslücke ist daher nur mit einer privaten Altersvorsorge aufzufüllen. Für Sie als Verbraucher bietet der Staat zum Abschluss einer entsprechenden Vorsorge für eine Riester-Rente auf zwei verschiedenen Wegen Motivation: Förderung und Steuervorteile. Unabhängig von der Förderungshöhe und Ihrem Einkommen können Sie auch schon mit kleinen monatlichen Beiträgen ein tolles Vermögen aufgebaut werden.


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Riester-Rente: Wie hoch muss der Beitrag sein, und wie viel Förderung erhalte ich vom Staat?

Neues bei Riester:

Die persönliche Förderung wurde zum 1. Januar 2018 auf 175 Euro aufgestockt.

Von der Erhöhung profitieren sowohl Neukunden als auch Sparer, die bereits einen Riester Vertrag abgeschlossen haben.

Die erhöhte Grundzulage stellt einen weiteren Anreiz für den beliebten Riester dar.

  • Die Förderung bietet Ihnen steuerliche Vorteile und Zuschüsse.
  • Persönliche Förderung pro Person beträgt jährlich 175 €
  • 185 € für jedes vor 2008 geborene Kind und 300 € bei Kindern die ab 2008 geboren sind (solange Sie Kindergeld erhalten)
  • Bei einer jährlichen Einzahlung von 4 % Ihres Vorjahresbruttoeinkommens, erhalten Sie die volle staatliche Riester-Renten-Förderung - maximaler Betrag 2.100 € jährlich.
  • Ihr Mindesteinzahlbetrag ist 60 € pro Jahr oder 5 € pro Monat.

Auch wenn Sie selbst kein Recht auf Wohn-Riester haben, können Sie vielleicht über Ihren Ehepartner von der Förderung profitieren.

 

Das geht ganz einfach:

Über Ihren Ehepartner können Sie "riestern". Hier muss ein sogenannter 

„Sockelbetrag“ von 60 Euro pro Jahr (oder 5€ im Monat) in Ihren Riestervertrag einbezahlt werden.

 

Wichtig: Auch der andere Partner muss dann 4% seines Vorjahresbruttoeinkommens in den Riestervertrag einzahlen.

 

Also: 2x Riestervertrag -> 2x Persönliche Förderung von 175 € + Kinderzulage von mindestens 300 €


Um die volle Förderung zu erhalten, kommt es darauf an, was Sie einzahlen.

Grundvoraussetzung ist, dass Sie mindestens 4% ihres Vorjahresbruttoeinkommen in den Vertrag einzahlen.

 

Hier sollte geprüft werden, ob der Beitrag ausreicht um die volle Förderung pro Jahr zu erhalten!

  • Verdienen Sie nun mehr nach einem Jobwechsel oder weniger?
  • Der sogenannte "Sockelbeitrag" für die Riester-Rente beträgt 5€ im Monat oder 60€ im Jahr.

Nachfolgend eine kurze Auflistung der Förderungen.

Wer in selbstgenutztes Wohneigentum investieren will, macht nichts falsch mit einem Wohn-Riester Vertrag!
Wer in selbstgenutztes Wohneigentum investieren will, macht nichts falsch mit einem Wohn-Riester Vertrag!

Monatliches Einkommen von 2.000€  brutto, zwei Kinder die nach 2008 geboren sind 

Vorjahresbruttoeinkommen 24.000 €
4% ergeben -> 960 €
Abzüglich der persönlichen Förderung 175 €
Abzüglich der Kinderzulage 300 € x 2
Mindesteigenbeitrag Jahr bzw. Monat 185 € ~ 15€ 

Wohn-Riester: Wofür kann ich diesen verwenden?

Der Wohn-Riester lässt sich nutzen, um eine Immobilie wie ein Haus / Wohnung zu erwerben.

Die muss allerdings selbstgenutzt werden und darf nicht vermietet sein.

 Dies leitet sich aus der Tatsache ab, dass Wohn-Riesterverträge der Alterssicherung dienen sollen.


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Kann ich Riester auch für meine Baufinanzierung verwenden?

Zukünftige Eigenheimnutzer profitieren von dem sogenannten Wohn-Riester auch für ihre Baufinanzierung / Immobilienfinanzierung. 

Der Staat unterstützt Sie beim Erwerb der Immobilie mit Förderungen - wie oben beschrieben.

 

Voraussetzung ist, dass Sie als Person zulagenberechtigt sind. 

Es handelt sich dabei grundsätzlich um ein Annuitäten-Darlehen (Zins + Tilgung) hier fließen die Förderungen direkt in die Tilgung hinein.

 

Dadurch, dass eine geringere Tilgung monatlich gezahlt wird, senkt sich auch die monatliche Rate oder

Sie erhöhen dadurch die Tilgung was logischerweise die Darlehenslaufzeit verkürzt. 

Ihre Vorteile mit Wohn-Riester Darlehen:

  • Jährlich können 2.100 € die in die Tilgung geflossen sind - von der Steuer als "Sonderausgaben" abgesetzt werden
  • Jährliche Förderung auf den Vertrag -> Persönliche 175 € + Kinder nach 2008 geboren jeweils 300 € (vor 2008 gibt es 185 €)
  • Mit Wohn-Riester können Sie eine Anschlussfinanzierung für Ihre bestehende Baufinanzierung sichern.
  • Ihre Immobilie altersgerecht umbauen. Wenn Sie mehr als die Hälfte der Summe für den Umbau  für barrierefreies Bauen nach DIN-Vorgaben benötigen, dann kann dieser Vertrag auch hierfür eingesetzt werden. Hier muss eine Summe von 20.000 € aufgewendet werden, damit dieser eingesetzt werden kann.

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Fragen und Antworten zu Wohn-Riester

Kann für eine Immobilie, die vor 2008 gebaut oder gekauft wurde, die neue Eigenheimförderung in Anspruch genommen werden?

Gemäß § 92a Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Einkommensteuergesetz kann der Zulageberechtigte das geförderte Kapital bis zum Beginn der Auszahlungsphase unmittelbar für die Anschaffung oder Herstellung einer Immobilie verwenden. Daraus folgt, dass für eine Immobilie, die bereits vor dem 01.01.2008 angeschafft oder hergestellt worden ist, während der Ansparphase kein Kapital entnommen werden darf.

Kann man die Entnahmemöglichkeit aus einem Altersvorsorgevertrag nur einmal in Anspruch nehmen?

Nein, eine Entnahme von Kapital ist unter bestimmten Voraussetzungen mehrfach möglich.

 

Ist ein Antrag für die Entnahme von Kapital aus dem Altersvorsorgevertrag erforderlich?

Ja

Kann man das Kapital aus einem bestehenden Riester-Vertrag für die Anschaffung oder Herstellung einer Wohnimmobilie entnehmen?

Ja, die verbesserten Entnahmeregelungen gelten auch für bereits bestehende Altersvorsorgeverträge. Da jeder Vertrag bereits nach geltendem Recht die Möglichkeit der Entnahme eines Altersvorsorge-Eigenheimbetrages vorsehen muss, finden die Neuregelungen auch für diese Verträge Anwendung.

 

Kann man Kapital aus dem Altersvorsorgevertrag entnehmen, um ein bereits laufendes Baudarlehen vorzeitig zu tilgen oder eine Anschlussfinanzierung günstiger zu gestalten?

Das in einem Altersvorsorgevertrag angesparte geförderte Altersvorsorgekapital kann ganz oder teilweise unmittelbar für die Anschaffung oder Herstellung von selbst genutztem Wohneigentum eingesetzt werden. Dieser Altersvorsorge-Eigenheimbetrag muss unmittelbar - das heißt in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang - für die Anschaffung oder Herstellung einer inländischen Immobilie (siehe dazu auch Kapitel 2) genutzt werden. Die Verwendung des ausgezahlten Betrages für die Ablösung eines für die Finanzierung aufgenommenen Darlehens steht nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Anschaffung der Immobilie. Hinweis: Alternativ zur Kapitalentnahme bei Anschaffung oder Herstellung des Wohneigentums kann das angesparte geförderte Altersvorsorgekapital zu Beginn der Auszahlungsphase für die Entschuldung von selbst genutztem Wohneigentum eingesetzt werden.

 

Ist mit der Entschuldung zu Beginn der Auszahlungsphase die komplette Schuldenfreiheit der Immobilie gemeint?

Die Entnahme von gefördertem Altersvorsorgevermögen zu Beginn der Auszahlungsphase ist unabhängig von der Frage, ob eine teilweise oder vollständige Entschuldung der Wohnimmobilie erfolgt, grundsätzlich möglich. Das entnommene Kapital darf die noch bestehende Restschuld, maximal Anschaffungs- oder Herstellungskosten, nicht überschreiten.

 

Was ist ein Wohnförderkonto und wer verwaltet es?

Das Wohnförderkonto bildet die Grundlage für die nachgelagerte Besteuerung. In diesem Konto werden die in der Wohnimmobilie gebundenen steuerlich geförderten Beträge erfasst. Hierzu gehören nach § 92a Absatz 2 Einkommensteuergesetz der Altersvorsorge-Eigenheimbetrag, die Tilgungsleistungen im Sinne des § 82 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 Einkommensteuergesetz und die hierfür gewährten Zulagen. Der Gesamtbetrag des Wohnförderkontos ist in der Ansparphase jährlich um 2 Prozent zu erhöhen. Das Wohnförderkonto wird grundsätzlich vom Anbieter geführt. In besonderen – im Gesetz geregelten – Fällen ist das Wohnförderkonto von der ZfA zu führen.

 

Wie erfolgt die nachgelagerte Besteuerung, wenn das gesamte Kapital entnommen oder das Darlehen vollständig getilgt wurde?

Das im Wohneigentum gebundene steuerlich geförderte Altersvorsorgekapital wird nach § 22 Nr. 5 EStG nachgelagert besteuert und zu diesem Zweck in einem Wohnförderkonto erfasst. Der in das Wohnförderkonto eingestellte Altersvorsorge-Eigenheimbetrag ist bis zur Auszahlungsphase (Ablauf der Versicherung) jährlich um 2 Prozent zu erhöhen. Bei Erreichen der Auszahlungsphase setzt die nachgelagerte Besteuerung des im Wohnförderkonto enthaltenen Gesamtbetrages ein. Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. 1. sukzessive Besteuerung bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres in gleichbleibenden Teilbeträgen (Verminderungsbetrag). Das Wohnförderkonto wird jährlich um den Verminderungsbetrag entlastet;
  2. 2. einmalige Besteuerung. In diesem Fall wird der im Wohnförderkonto enthaltene Gesamtbetrag zu 70 Prozent der Besteuerung unterworfen.

Müssen die Zulagen und die Steuerermäßigung zurückgezahlt werden, wenn der Zulageberechtigte in der Auszahlungsphase verstirbt und die Wohnimmobilie vererbt wird?

Mit dem Tod des Zulageberechtigten wird die Selbstnutzung der Wohnimmobilie aufgegeben. Bei Aufgabe der Selbstnutzung einer Wohnimmobilie erfolgt keine Rückforderung von Zulagen und/oder Steuerermäßigung. Sofern zu diesem Zeitpunkt noch ein Wohnförderkonto geführt wird, ist dieses aufzulösen. Der Auflösungsbetrag ist noch dem Verstorbenen zuzurechnen (§ 92a Absatz 3 Satz 6 Einkommensteuergesetz) und wird mit dem individuellen Steuersatz nachgelagert besteuert.

 

Wann beginnt die nachgelagerte Besteuerung?

Die nachgelagerte Besteuerung beginnt immer zu Beginn der Auszahlungsphase. Das gilt auch, wenn die Tilgung eines zertifizierten Altersvorsorgevertrages vor Beginn der Auszahlungsphase abgeschlossen wurde.

 

Was ist bei der Aufgabe der Selbstnutzung oder Verkauf der geförderten Wohnung?

Die Auflösung des Wohnförderkontos und Besteuerung des Auflösungsbetrages erfolgt, wenn der Zulagenberechtigte die Selbstnutzung der geförderten Wohnung nicht nur vorübergehend oder das Eigentum an der geförderten Wohnung vollständig aufgibt. Die Auflösung des Wohnförderkontos entfällt, wenn

  1. 1. ein Betrag in Höhe des Standes des Wohnförderkontos innerhalb von einem Jahr vor und vier Jahren nach Ablauf des Veranlagungszeitraums, in dem die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken aufgegeben wurde, vom Zulagenberechtigten für eine weitere förderbare Wohnung verwendet wird;
  2. 2. der Zulagenberechtigte innerhalb eines Jahres nach Ablauf des Veranlagungszeitraums, in dem die Nutzung von eigenen Wohnzwecken aufgegeben wurde, einen Betrag in Höhe des Standes des Wohnförderkontos auf einen auf seinen Namen lautenden Altersvorsorgevertrag zahlt;
  3. 3. wenn der Ehegatte des verstorbenen Zulageberechtigten innerhalb eines Jahres Eigentümer der geförderten Wohnung wird und diese zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Das Wohnförderkonto wird für den überlebenen Ehegatten weitergeführt;
  4. 4. auf Antrag des Zulagenberechtigten, wenn er die eigene Wohnung aufgrund eines beruflich bedingten Umzuges für die Dauer der Abwesenheit nicht mehr selbst nutzt und beabsichtigt, die Selbstnutzung nach Beendigung der beruflich bedingten Abwesenheit, spätestens jedoch mit Vollendung des 67. Lebensjahres wieder aufzunehmen.