Berufsunfähigkeitsversicherung für Altenpfleger und Pflegekräfte

Berufsunfähigkeitsversicherung für Altenpfleger
Berufsunfähigkeitsversicherung Altenpfleger und Pflegekräfte

Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Altenpfleger ist eine schon fast unverzichtbare Absicherung und oft mit hohen Versicherungsbeiträgen verbunden. Denn diese Tätigkeit verdient den vollsten Respekt, weil dieser ein sehr körperlich anstrengender Beruf ist. Altenpfleger und Pflegekräfte die nach einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung suchen, sollten verschiedene Tarife und Versicherer vergleichen, damit ein passendes Angebot gefunden werden kann. Ein Grund warum im Vergleich zu anderen Berufsgruppen hier höhere Beiträge zu zahlen sind, ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass eine Berufsunfähigkeit eintritt. Auf die lange Zeit gesehen, müssen die Versorgungslücke gefüllt werden. 

Altenpfleger und Pflegekräfte werden häufiger Berufsunfähig

Beschäftigte in der Altenpflege werden im Vergleich zu anderen Berufsgruppen laut der Techniker Krankenkasse deutlich häufiger Berufsunfähig. Um dieses Ergebnis zu erhalten, wurden Daten der Versicherten aus den letzten fünf Jahren ausgewertet. Demnach hätten diese Berufsgruppen doppelt so häufig Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Renten bezogen als zu erwarten wäre.

 

Allein 3,6 % aller deutschen Altenpflegekräfte würden aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden. 

Nach der Techniker Krankenkasse hätten insgesamt 1,4 Prozent der Berufstätigen innerhalb von fünf Jahren Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Renten bezogen. Die höchsten Werte hätte die Krankenkasse altersabhängig bei anfangs 58-jährigen Männern und Frauen mit Raten von 3,6 und 5,0 Prozent vorgefunden. Zudem habe die TK festgestellt, dass Berufstätige mit höheren Schul- und Ausbildungs-Abschlüssen deutlich seltener betroffen seien. Berufstätige in körperlich belastenden Berufen würden dagegen häufiger berufsunfähig.

 

Psychische Krankheiten häufigster Grund für Berufsunfähigkeit bei Altenpflegern und Pflegekräften 

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist sehr sinnvoll und wird auch vom Verbraucherschutz empfohlen. Im Durchschnitt muss jeder vierte Erwerbstätige vorzeitig seinen Job aufgeben - im Schnitt mit 47 Jahren, so berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Das ist einfach mitten im Leben. Darüber hinaus sind Nervenkrankheiten die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit. 

Berufsunfähigkeitsversicherung Altenpfleger: Darauf sollten Sie achten

Verzicht auf die abstrakte Verweisung

Diese Klausel ist bei der Wahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar und wird von vielen Versicherern meist im Leistungsumfang vereinbart. Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung bedeutet im Schadensfall: Der Versicherer erkennt die Berufsunfähigkeit für den jeweils versicherten Arbeitsbereich an, wenn sie dem Altenpfleger entsprechend attestiert wird. Er verzichtet darauf, die versicherte Person auf eine andere Arbeitsmöglichkeit zu verweisen, auch, wenn für die andere Tätigkeit noch ausreichende berufliche Möglichkeiten vorhanden wären. Bei der abstrakten Verweisung  hat der Versicherer die eingeräumte Möglichkeit seine Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht erbringen zu müssen, wenn für den Altenpfleger eine abstrakt vorstellbare Möglichkeit der Weiterbeschäftigung vorhanden ist. Daher sollte exakt der verzicht vereinbart sein. Durch unseren kostenlosen und unverbindlichen Vergleich finden Sie den passenden BU Schutz. 


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Leistung Berufsunfähigkeitsversicherung für Altenpfleger

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente bis zum vereinbarten Alter. Die Zahlung einer BU-Rente endet normalerweise mit dem Erreichen des Renteneintrittsalters, also 65 Jahre oder 67 Jahre. Ab diesem Zeitpunkt wird dann die gesetzliche Rente gezahlt. Hier kann selbst entscheiden werden, wie hoch die gewünschte Berufsunfähigkeitsrente sein soll.  Der Schutz der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt, wenn eine 50% Berufsunfähigkeit vorliegt, und die bisher ausgeübte konkrete Tätigkeit nicht mehr ausgeführt werden kann.  

 

Hilft der Staat bei Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähigkeitsversicherung für Pflegekräfte
Berufsunfähigkeitsversicherung für Altenpfleger

Eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente schützt nur die wenigsten ausreichend vor einer finanziellen Notlage, wenn keine anderen Absicherungen getroffen wurden. Die echte gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es nämlich so gesehen nur noch für Arbeitnehmer, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden.. Neben den strengen Voraussetzungen für den Erhalt der Rente ist auch die Höhe der Erwerbsminderungsrente unzureichend. Sie beträgt nur etwa 30 Prozent des ehemaligen Bruttolohnes. Selbst wenn Sie "Todkrank" sind, können Sie immer noch einen Job ausführen.