Gebäudeversicherung für Holzständerbauweise und Holzhaus

Gebäudeversicherung Holzständerbauweise und Holzhaus
Gebäudeversicherung Holzständerbauweise und Holzhaus

Mit den aktuell geltenden strengen Bau- und Qualitätsstandards ist der natürliche Baustoff Holz wieder ganz auf der Höhe der Zeit. Denn alle Holzhäuser, auch massiv gebaute, sorgen für ein angenehmes Wohnklima. Traditionell werden Holzblockhäuser vor allem aus Polarkiefer gebaut. Diese Holzart weist eine hohe Dichte auf und ist damit sehr fest. Wenn Sie auf der  Suche nach einer Wohngebäudeversicherung für ein Holzhaus oder ein Haus mit Holzständerbauweise sind, erheben manche Versicherer auf spezielle Bauartklassen, wie hier das Holzhaus, Risikozuschläge aufgrund eines höheren Gefahrenpotenzials z.B. Feuer. 

Ist eine Wohngebäudeversicherung teurer für ein Holzhaus?

Im Vergleich zu den aktuellen Zeiten waren früher die entsprechenden Versicherungsprämien höher für Holzhäuser und Gebäude mit Holzständerbauweise. Dieser Umstand hat sich Glücklicherweise geändert, denn über die Baurichtlinien und die statistischen Erfahrungswerte, die Versicherer für die Berechnung des Risiko verwenden, sind keine explizierten Risiken für diese Gebäude mehr anzunehmen. Das bedeutet heute für diese Art der Versicherung keinen Unterschied bei der Höhe der Beiträge, wenn Eigentümer ihre Holzhäuser mit einer Gebäudeversicherung versichern wollen.

Holzständerbau und Holzhaus: Was ist in der Gebäudeversicherung versichert?

Leistungen Wohngebäudeversicherung
Leistungen Wohngebäudeversicherung
  • Ein-Zweifamilienhäuser, Reihenhaus, Doppelhaus und Mehrfamilienhäuser
  • Garagen und Nebengebäude
  • Zubehör, das zu Wohnzwecken oder zur Instandhaltung dient und fest mit dem Gebäude verbunden ist, z. B. Markise, Antennen- und Beleuchtungsanlagen oder Überdachungen
  • Alle Rohre für Klima-, Wärmepumpen-, Solarheizung oder auch Regenwasseraufbereitungs- und Sprinkleranlagen innerhalb und außerhalb des Gebäudes
  • Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien, z. B. Photovoltaikanlagen oder Solaranlagen
  • Der Rohbau bis zur Bezugsfertigkeit gegen die Gefahren: Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Glasbruch (in Abhängigkeit vom Baufortschritt, bis 36 Monate)

 

Nicht versichert sind bewegliche Gegenstände wie Hausrat. Darunter fallen Kleidung, Elektrogeräte oder Möbel. Also alle Sachen, die Sie bei einem Umzug ohne Ausbau aus dem Gebäude mitnehmen können. Diese können Sie über die Hausratversicherung versichern.

Eine Pflicht zum Abschluss besteht nicht. Für Hauseigentümer ist die Wohngebäudeversicherung unverzichtbar. Die Versicherung kann für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser abgeschlossen werden ebenso wie für Doppelhaushälften, freistehende Häuser und Reihenhäuser. Wenn Sie ein Ferienhaus besitzen, benötigen Sie eine eigene Ferienhausversicherung

 

Tipp:

https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/Elementarschaeden-Was-decken-Gebaeudeversicherungen-alles-ab,wohngebaeudeversicherung-100.html

 

Nicht alle Versicherer bieten auch die obig genannten Leistungen an. Durch einen Vergleich verschiedener Tarife können Leistungsstarke aber auch günstige Gebäudeversicherungen für Holzständerbau und ein Holzhaus gefunden werden.  


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Der Wert 1914 in der Gebäudeversicherung bei Holzständerbau und einem Holzhaus

Bei dem Wert 1914 handelt es sich um einen rein fiktiven Rechenwert, der als Grundlage zur Ermittlung des Gebäudeneubauwerts und der Prämienhöhe verwendet wird. Das Jahr 1914 dient als Anfangsbasis, da dies das letzte Jahr in Deutschland war, in dem drei wichtige Faktoren gegeben waren:

  1. Stabile Baupreise.
  2. Währung war zu dieser Zeit goldgedeckt.
  3. Außergewöhnliche Baupreissteigerungen lagen nicht vor.

Der Wert 1914 an sich gibt den Neubauwert des Gebäudes im Jahr 1914 an. Mit Hilfe des jährlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreisindex lässt sich somit der Wert 1914 umrechnen, sodass der Neubauwert für ein beliebiges Jahr ermittelt werden kann – sofern für dieses Jahr ein Baupreisindex vorliegt:

  • Wert 1914 = Neubauwert ÷ (Baupreisindex ÷ 100)

Der Baupreisindex für Wohngebäude sowie der Tariflohnindex für Baugewerbe werden jedes Jahr vom Statistischen Bundesamt neu veröffentlicht.

Heutzutage werden Holzhäuser meist in Skelett-, Rahmen- oder Tafelbauweise errichtet. Dabei gilt die alte massive Blockbauweise nach wie vor als die beste. Denn im Unterschied zu den Skelettbauten bestehen die Außenwände hier durchgehend aus Holz. Mit einem tollen Vorteil für die Wärmedämmung und Klima. In jedem Haus ist ein guter Brandschutz unverzichtbar. Dazu zählen Rauchmelder in den Fluren, Kinder- und Schlafzimmern sowie ein Feuerlöscher.