Gebäudeversicherung für WEG - Eigentümergemeinschaft

Gebäudeversicherung für Eigentümergemeinschaft
Gebäudeversicherung WEG

Eine WEG Eigentümergemeinschaft wird vor allem in Großstädten öfters vorkommen. Hierzu entscheiden sich viele Käufer für eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus oder eine Doppelhaushälfte mit mehreren Gebäuden zusammen. Solche Objekte sind zudem meist günstiger zu finanzieren als ein Haus. Eine Immobilie ist eine große Investition im Leben. Das macht die Absicherung Ihrer Immobilie so wichtig. Dabei sollten Sie auf keinen Fall auf eine Wohngebäudeversicherung verzichten. Sie schützt Sie davor, bei Schäden am Gebäude auf erheblichen Kosten sitzenzubleiben. Eine Wohngebäudeversicherung für ein Gebäude wird bei einer Eigentümergemeinschaft nicht allein abgeschlossen. Schließlich befindet sich nur ein Teil des Gebäudes in Ihrem Besitz. Hier kommt die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ins Spiel.

Was kann in einer WEG Gebäudeversicherung versichert werden?

Leistungen Wohngebäudeversicherung
Leistungen Wohngebäudeversicherung
  •  Ein-Zweifamilienhäuser, Reihenhaus, Doppelhaus und Mehrfamilienhäuser
  • Garagen und Nebengebäude
  • Zubehör, das zu Wohnzwecken oder zur Instandhaltung dient und fest mit dem Gebäude verbunden ist, z. B. Markise, Antennen- und Beleuchtungsanlagen oder Überdachungen
  • Alle Rohre für Klima-, Wärmepumpen-, Solarheizung oder auch Regenwasseraufbereitungs- und Sprinkleranlagen innerhalb und außerhalb des Gebäudes
  • Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien, z. B. Photovoltaikanlagen oder Solaranlagen
  • Der Rohbau bis zur Bezugsfertigkeit gegen die Gefahren: Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Glasbruch (in Abhängigkeit vom Baufortschritt, bis 36 Monate)

 

Nicht versichert sind bewegliche Gegenstände wie Hausrat. Darunter fallen Kleidung, Elektrogeräte oder Möbel. Also alle Sachen, die Sie bei einem Umzug ohne Ausbau aus dem Gebäude mitnehmen können. Diese können Sie über die Hausratversicherung versichern.

Eine Pflicht zum Abschluss besteht nicht. Für Hauseigentümer ist die Wohngebäudeversicherung unverzichtbar. Die Versicherung kann für Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser abgeschlossen werden ebenso wie für Doppelhaushälften, freistehende Häuser und Reihenhäuser. Wenn Sie ein Ferienhaus besitzen, benötigen Sie eine eigene Ferienhausversicherung

 

Tipp:

https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/Elementarschaeden-Was-decken-Gebaeudeversicherungen-alles-ab,wohngebaeudeversicherung-100.html

Welche Schäden sind über eine WEG Gebäudeversicherung versichert?

Im Wesentlichen sollte die WEG Wohngebäudeversicherung drei Risiken abdecken: Feuer, Leitungswasser und Sturm und Hagel. Eine einzelne Police gegen jede dieser Gefahren brauchen Sie nicht. Stattdessen sollten Sie zur sogenannten verbundenen Wohngebäudeversicherung wechseln: So sind Sie gegen die drei häufigsten Gefahrenquellen mit dem größten Zerstörungspotenzial in einer Police versichert.

 

Wenn vereinbart sind die folgenden Schäden meistens Standardmäßig versichert:

  1. Feuer
  2. Blitzschlag, Explosion oder Implosion
  3. Überspannung
  4. Leitungswasser (Rohrbruch)
  5. Sturm und Hagel

Schutz der zusätzlich zur Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden kann

  1. Elementarschäden wie Schneedruck,Überschwemmung,Starkregen usw.
  2. Glasbruch
  3. Photovoltaik oder Solaranlagen

 

und die daraus entstehenden Folgeschäden.

  • Feuerversicherung: Zahlt bei Schäden infolge von Brand, Blitzschlag, Explosion (zum Beispiel Gastherme) oder Implosion (zum Beispiel Fernseher implodiert).
  • Sturmversicherung: Zahlt bei Schäden infolge eines Sturms (ab Windstärke 8, gemessen von der nächstgelegenen Wetterstation), abgedeckt sind aber auch Hagelschäden (keine Windstärken-Grenze) sowie Folgeschäden durch Regen.
  • Leitungswasserversicherung: Zahlt bei Schäden durch Leitungswasser infolge eines Rohrbruchs, poröser Dichtungen, kaputter Schläuche, defekter Armaturen und ähnlichem; abgedeckt sind auch Frost- und vergleichbare Bruchschäden durch andere Flüssigkeiten

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Wichtige Infos für eine WEG Gebäudeversicherung

Wer eine Eigentumswohnung oder ein Gebäude erwirbt, wird in der Regel Teil einer WEG. Diese setzt sich aus allen Eigentümern sämtlicher Wohnungen in einem Objekt oder mehre Objekte wie Reihenhäuser zusammen. Das kann ein Mehrfamilienhaus oder eine große Wohnanlage mit vielen einzelnen Gebäuden sein. In der Regel wird eine WEG von einem spezialisierten Verwalter oder einer Firma organisiert. Wohnungseigentümer sind also nicht auf sich selbst gestellt.

In der WEG werden Belange geklärt, die alle Wohnungseigentümer eines Objekts betreffen. Dazu gehören zum einen Dinge wie Winterdienst, Treppenhausreinigung, Nebenkostenabrechnung und die Wartung gemeinsam genutzter Anlagen. Andererseits aber auch der Versicherungsbedarf der gesamten Immobilie. In der WEG wird üblicherweise also auch über die Wohngebäudeversicherung für alle Gemeinschaftseigentümer entschieden. 

Bei einer Eigentümergemeinschaft wird ein Gebäudeversicherer ausgewählt

Es ist durchaus vorstellbar: Jeder Eigentümer besitzt eine eigene Wohngebäudeversicherung für seine Eigentumswohnung oder sein Gebäude in der Wohnanlage. Sinnvoll und empfehlenswert ist diese Vorgehensweise jedoch nicht. Zum einen wäre hierdurch Zuständigkeitskonflikte der verschiedenen Versicherer vorprogrammiert, und die Gesamtprämie der Gebäudeversicherung WEG wäre um ein Vielfaches höher. Daher wird die Wohngebäudeversicherung für Eigentümergemeinschaften immer über die WEG abgeschlossen

Wie wird die Gebäudeversicherung bei einer WEG aufgeteilt?

Die Kosten der gemeinschaftlichen Wohngebäudeversicherung werden in der Regel über das Hausgeld auf alle WEG-Mitglieder verteilt. Leben Sie nicht selbst in Ihrer Eigentumswohnung oder Gebäudeversicherung, sondern vermieten diese, können Sie die Versicherungsbeiträge über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen. Eine Gebäudeversicherung zählt zu den umlagefähigen Nebenkosten, denn der Schutz kommt auch dem Mieter zugute.