Gebäudeversicherung für Immobilien mit Denkmalschutz

Wer in einer Denkmal­geschütz­ten Immobilie wohnt oder diese vermietet, muss bei der Instand­haltung seiner Immobilie einiges berück­sichtigen. Denkmäler können zum Beispiel nicht einfach auf eigene Faust repariert oder renoviert werden. Viele Baumaßnahmen dürfen nämlich nur durchgeführt werden, wenn die Denkmalschutzbehörden hier zustimmten. Gerade bei Denkmalgeschützten Immobilien ist bei der Gebäudeversicherung auf einiges zu achten: So müssen Sie beispielsweise bei der Gebäude­versicherung, die Versicherungs­summe entsprechend hoch ansetzten, um die folgenden Kosten bei einem Schaden decken zu können. Dazu kommt, dass nicht jeder Versicherer denkmal­geschützte Objekte versichert. Durch unseren Vergleich erhalten Sie einen Versicherer der auch für Immobilien, die unter Denkmal­schutz stehen, eine Gebäude­ver­sicherung anbietet. Egal ob privat oder gewerblich genutzt.

 

Was genau versteht man unter einem Denkmalschutz?

Schon in der Antike haben Menschen bestimmte Bauwerke als besonders eingestuft und der hieraus resultierende Denkmalschutz besteht schon seit gut 100 Jahren. Im Großherzogtum Hessen wurde mit dem „Gesetz, den Denkmalschutz betreffend“ vom 16. Juli 1902 das erste Denkmalschutzgesetz Deutschlands verabschiedet. Das „Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler“ in NRW datiert aus dem Jahr 1980 und ist das jüngste Denkmalschutzgesetz in den alten Bundesländern. 

Hieraus geht hervor, dass nicht nur Bauwerke von hohem künstlerischen Rang und überregionaler Bedeutung als Denkmäler zu schützen und zu pflegen sind, sondern auch Objekte, die regionale oder lokale Bedeutung haben. Laut Gesetz besteht ein öffentliches Interesse am Erhalt eines Objektes, „wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.“


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Schon gewusst? In Deutschland stehen etwa 1 Mio. Gebäude unter Denkmal­schutz.

Wenn ein Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wird, dann oft per Gesetz oder Verwaltungsakt. Dies passiert wenn das Gebäude einen besonders hohen geschichtlichen, künstlerischen Wert für die Öffentlichkeit darstellt.

Denkmalgeschützte Häuser werden in folgende Kategorien eingeteilt:

Kategorie "A"

Gebäude in A können ohne eine besondere Bauausführung und Handwerks­technik wiederhergestellt werden. Das Bauwerk lässt sich mit den üblichen Baustoffen und normalen Techniken reparieren. Hier werden keine Zuschläge bei der Wertermittlung zur Versicherungs­summe fällig.

Kategorie "B"

Hier müssen die Gebäude mit besonderer Bauaus­führung und Handwerkertechnik  wiederher­gestellt werden. Größtenteils  lässt sich das Haus mit handelsüblichen Baustoffen und normalen Bautechniken reparieren. Die besonderen Bauausführungen können bei der Wertermittlung durch pauschale Zuschläge auf die Versicherungs­summe berücksichtigt werden.

Kategorie "C"

Gebäude in der Kategorie "C" können nur mit besonderer Bauausführung und Handwerks­technik in größerem Umfang wiederhergestellt werden.

Diese Gebäude benötigen deutlich mehr Denkmalpflege als Kategorie A & B.